So entstand das JugendMedienEvent 2016Viel Planung und ehrenamtliches Engagement

Vier Tage JugendMedienEvent neigen sich dem Ende zu – vier Tage, die für das Organisationsteam nur das große Finale der Vorbereitungszeit werden. Denn hinter dem Event steckt eine monatelange Planung.

Tatschlich begann die eigentliche Planungsphase des 18. JugendMedienEvents vor mehreren Monaten. Zu Auftakt traf sich ein Orga-Team innerhalb der Jungen Presse und wählte die Stadt Köln als Veranstaltungsort für das diesjährige JugendMedienEvent aus. Kurze Zeit später folgte das Motto der Veranstaltung. Bei einem kurzen Brainstorming stellten die Mitglieder des Orga-Teams – allesamt junge Ehrenamtliche, die selbst schon erste Medienerfahrungen gesammelt haben – relativ schnell fest, dass unterschiedliche Medienberufe eines gemeinsam haben: Sie alle stehen #unterDruck. Gleichzeitig erleben auch viele junge Menschen in ihrem Alltag – vor allem im Hinblick auf die Frage, wie ihnen der Einstieg in den Journalismus gelingt.

So weit, so gut. Damit begann die Arbeit erst richtig: Recherchebesuche und Berufseinblicke wollten geplant, eine Unterkunft gefunden und ein Workshop-Programm zusammengestellt werden. Somit sollte man für die Organisation eines solchen Events keine Angst vor Telefonen haben: Vor allem in der Phase der Programmplanung muss viel mit potenziellen Referenten telefoniert werden. Doch damit nicht genug: Auch der Rest des Teams wird regelmäßig in Telefonkonferenzen auf den neuesten Stand gebracht.

Parallel zur Planungsphase wurde eine Social-Media-Kampagne ins Leben gerufen. Junge Medienmacher sollten ihre Gedanken zum Thema mitteilen. Viele folgtem dem Ruf und überraschten mit ihren Ideen – zum Beispiel die Redaktion der Siegener Unizeitung oder Phoenix-Moderator Erhard Scherfer, der seine Gedanken zum Thema im Rahmen eines Studiobesuchs der Jungen Presse zu PApier brachte.

Nachdem das Programm geplant war, musste sich nun noch das Team auf die Aufgaben vorbereiten, die im Rahmen eines großen Events so anfallen – von logistischen Herausforderungen über die Begleitung von Berufseinblicken und Workshops bis hin zur Arbeit am JME-Onlinemagazin wurde alles auf einem speziellen Vorseminar besprochen, das für alle Teamer verpflichtend war.

Aber wer gehört denn nun zu diesem Team? Formale Voraussetzungen, um auf dem JugendMedienEvent mitzuhelfen, gibt es wenige: Man sollte zum Zeitpunkt des Events mindestens 16 Jahre alt sein, Motivation mitbringen und bereit sein, Verantwortung zu übernehmen – und außerdem die Zeit haben, am Vorseminar teilzunehmen. Außerdem sollte man keine Scheu davor haben, auch mal anzupacken. Denn vor, während und nach einem JugendMedienEvent gibt es sowohl im Junge-Presse-Büro in Essen als auch an den jeweiligen Veranstaltungsorten einiges zu schleppen.

Doch die ganze Arbeit lohnt sich: Am Ende steht ein viertägiges Event, bei dem die Teilnehmer eine hoffentlich schöne und lehrreiche Zeit erleben konnten. Apropos schöne Zeit – das nächste JugendMedienEvent kommt bestimmt, und um die Veranstaltung optimieren zu können, braucht das Team euer Feedback. Zögert also nicht, uns anzusprechen!

Kontakt zu unserem Büro in Essen: info@junge-presse.de.

Valentin Dornis
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